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Kinder-Spielplatz · Outdoor · Lenkschlitten
Die 3 besten Kinderlenkschlitten 2026
Ein Lenkschlitten macht aus dem Schlittenberg eine Rennstrecke: Kinder sitzen hinter einem Lenkrad, lenken über bewegliche Kufen und bremsen mit einem Hebel. Welcher passt, hängt vor allem vom Alter ab – und davon, wie gut die Bremse ist.
Zuletzt aktualisiert: 3 Empfehlungen18 Min. Lesezeit für die ganze Beratung
Kurz gesagt
Der beste Kinderlenkschlitten ist für uns der STIGA Snowracer Curve* mit Stahlrahmen, Curve-Kufen, Fußbremse und Zugseilwinde – laut Hersteller ab etwa 7 Jahren und bis 90 kg, also auch für Mama oder Papa. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der KHW Snow Fox Lenkschlitten* aus Deutschland mit Lenkrad und Einhand-Metallbremse ab 6 Jahren. Für Kindergartenkinder ab 3 bis 4 Jahren empfehlen wir den leichten Hamax Sno Action Lenkbob*.
Alle drei Kinderlenkschlitten haben ein Lenkrad und eine Bremse, unterscheiden sich aber deutlich: Der STIGA Snowracer ist ein Rennrodel mit Stahlrahmen für Schulkinder und Erwachsene, der KHW Snow Fox ein leichter Kunststoff-Lenkbob für Grundschulkinder und der Hamax Sno Action ein kleiner, robuster Bob für die Jüngsten.
Symbolbild – STIGA Snowracer Curve Lenkschlitten mit Bremse und Zugseilwinde
01Beste Gesamtwahl
STIGA Snowracer Curve Lenkschlitten mit Bremse und Zugseilwinde
STIGA · Stahlrahmen, Curve-Kufen, ab ca. 7 Jahren, bis 90 kg
Der Klassiker unter den Kinderlenkschlitten in seiner aktuellen Form: Stahlrahmen, das Curve-Kufensystem mit doppelten Kufenkanten für bessere Lenkbarkeit, eine Fußbremse und eine Winde, die das Zugseil aufrollt. Mit 90 kg Maximallast laut Hersteller wächst er bis ins Jugendalter mit und trägt auch die meisten Erwachsenen. Er ist der schwerste und teuerste Schlitten im Vergleich – für Kinder unter 7 Jahren raten wir zum Hamax oder KHW.
Bewertung8,0von 10
Preisklasse€€€über 120 €
Ideal fürSchulkinder ab etwa 7 Jahren (Herstellerangabe), die schnell und kontrolliert fahren wollen – und Eltern, die selbst mal eine Runde drehen möchten
Stahlrahmen mit Curve-Kufensystem: gebogene Vorderkufe und doppelte Kufenkanten für bessere Lenkbarkeit (Herstellerangabe)
Fußbremse und Zugseilwinde, die das Seil beim Ziehen des leeren Schlittens aufrollt (Händlerangabe)
Maximales Fahrergewicht 90 kg, empfohlen ab etwa 7 Jahren; jüngere Kinder laut Händler nur zusammen mit Erwachsenen (Herstellerangabe)
Gewicht ca. 6,75 kg (Händlerangabe); diese Variante mit Kunststoff überwiegend aus Zuckerrohr, laut Hersteller rund 80 % weniger CO₂ als herkömmlicher Kunststoff
Vorteile
Höchste Maximallast im Vergleich (90 kg) – auch für Erwachsene
Stahlrahmen und Curve-Kufen für präzises Lenken
Zugseilwinde: kein Seil, das unter die Kufen gerät
Nachteile
Erst ab ca. 7 Jahren empfohlen
Mit rund 6,75 kg der schwerste Schlitten im Vergleich
Die Preisklasse ist ein grober Richtwert zum Stand der letzten Aktualisierung. Preis, Verfügbarkeit und Produktdetails ändern sich laufend – maßgeblich sind allein die Angaben bei Amazon.
Symbolbild – KHW Snow Fox Lenkschlitten 95 cm
02Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
KHW Snow Fox Lenkschlitten 95 cm
KHW · Kunststoff-Lenkbob, Lenkrad und Metallbremse, ab 6 Jahren
Der Snow Fox zeigt, dass ein guter Lenkschlitten kein Vermögen kosten muss: Lenkrad, eine seitliche Einhand-Bremse aus Metall, Zugseil und ein Rumpf aus kälte- und lichtbeständigem Kunststoff – laut KHW in Deutschland gefertigt und TÜV-geprüft. Weil er deutlich leichter ist als ein Snowracer, ziehen ihn Grundschulkinder selbst den Berg hoch. Grenzen setzt die Maximallast: Händler nennen 65 kg, für Erwachsene ist er nicht gedacht.
Bewertung7,1von 10
Preisklasse€bis ca. 70 €
Ideal fürKinder ab 6 Jahren (Herstellerangabe) und Familien, die einen günstigen, leichten Lenkschlitten für den Hausberg suchen
Lenkrad mit griffsicherem Bezug und Lenksystem über die Kufen (Herstellerangabe)
Seitlich angebrachte Einhand-Bremse aus Metall (Händlerangabe)
Maße ca. 95 × 50 × 23 cm, inklusive Zugseil (Händlerangabe)
Ab 6 Jahren, Maximallast 65 kg laut amazon.de-Angebot (einzelne Händler nennen 75 kg – wir geben die vorsichtigere Angabe an)
Kälte- und lichtbeständiger Kunststoff, TÜV-geprüft und „Made in Germany“ (Herstellerangabe)
Vorteile
Niedrigste Preisklasse
Leicht genug, dass Kinder ihn selbst ziehen
Metallbremse mit einer Hand bedienbar
Nachteile
Maximal 65 kg – nicht für Erwachsene
Kein Stahlrahmen, keine Federung
Angaben zur Maximallast je nach Händler uneinheitlich
Die Preisklasse ist ein grober Richtwert zum Stand der letzten Aktualisierung. Preis, Verfügbarkeit und Produktdetails ändern sich laufend – maßgeblich sind allein die Angaben bei Amazon.
Symbolbild – Hamax Sno Action Lenkbob (503434)
03Beste Wahl ab 3–4 Jahren
Hamax Sno Action Lenkbob (503434)
Hamax · kleiner Lenkbob, ca. 95 cm, Handbremse mit Stahlkrallen
Der Einstieg in die Welt der Lenkschlitten: Der Sno Action des norwegischen Herstellers Hamax ist kurz, leicht und hat eine Handbremse mit Stahlkrallen, die auch auf festgefahrenem Schnee greift. In einem Bob-Vergleich der SRF-Sendung „Kassensturz“ landete laut SRF ein günstiger Hamax-Bob auf Platz 1 – laut Berichten war es der Sno Action. Abzug gibt es, weil Händler bei Alter und Maximallast sehr unterschiedliche Werte nennen.
Bewertung7,3von 10
Preisklasse€bis ca. 70 €
Ideal fürKindergartenkinder ab 3 bis 4 Jahren (Händlerangaben) für den ersten eigenen Lenkschlitten – auf flachen Hängen und unter Aufsicht
Lenkrad und Handbremse aus Hartkunststoff mit Stahlkrallen (Händlerangabe)
Länge ca. 95–96 cm, Breite ca. 54 cm, Gewicht ca. 3,5 kg (Händlerangaben)
Die Preisklasse ist ein grober Richtwert zum Stand der letzten Aktualisierung. Preis, Verfügbarkeit und Produktdetails ändern sich laufend – maßgeblich sind allein die Angaben bei Amazon.
Vergleich
Die 3 besten Kinderlenkschlitten im Vergleich
Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick.
Kriterium
01 · Beste GesamtwahlSTIGA Snowracer Curve Lenkschlitten mit Bremse und Zugseilwinde
02 · Bestes Preis-Leistungs-VerhältnisKHW Snow Fox Lenkschlitten 95 cm
03 · Beste Wahl ab 3–4 JahrenHamax Sno Action Lenkbob (503434)
Bewertung
8,0 / 10
7,1 / 10
7,3 / 10
Alter (Herstellerangabe)
ab ca. 7 Jahren
ab 6 Jahren
ab 3–4 Jahren (je nach Händler)
Max. Belastung
90 kg
65 kg (teils 75 kg angegeben)
60 kg (Angaben bis 100 kg)
Bremse
Fußbremse
Einhand-Metallbremse seitlich
Handbremse mit Stahlkrallen
Lenkung
Lenkrad, Curve-Kufensystem
Lenkrad
Lenkrad
Rahmen
Stahlrahmen, Kunststoff-Sitz
Kunststoff
Kunststoff (HDPE)
Gewicht
ca. 6,75 kg
keine Herstellerangabe gefunden
ca. 3,5 kg
Ziehen
Zugseilwinde
Zugseil
Zugseil
Preisklasse
€€€ (über 120 €)
€ (bis ca. 70 €)
€ (bis ca. 70 €)
Ideal für
Schulkinder ab etwa 7 Jahren (Herstellerangabe), die schnell und kontrolliert fahren wollen – und Eltern, die selbst mal eine Runde drehen möchten
Kinder ab 6 Jahren (Herstellerangabe) und Familien, die einen günstigen, leichten Lenkschlitten für den Hausberg suchen
Kindergartenkinder ab 3 bis 4 Jahren (Händlerangaben) für den ersten eigenen Lenkschlitten – auf flachen Hängen und unter Aufsicht
Kinderlenkschlitten: Alter, Bremse und Hang entscheiden
Welcher Lenkschlitten zu welchem Kind passt, worin sich Snowracer, Lenkbob und Rodel unterscheiden und worauf Eltern beim Kauf achten sollten.
Welcher Lenkschlitten für Kinder ist der beste?
Für Kinder ab etwa 7 Jahren ist der STIGA Snowracer Curve* nach unserer Einschätzung der beste Lenkschlitten: Stahlrahmen, präzise Curve-Kufen, Fußbremse und 90 kg Maximallast. Günstiger und leichter ist der KHW Snow Fox* ab 6 Jahren, für Kinder ab 3 bis 4 Jahren passt der Hamax Sno Action*.
Ein Kinderlenkschlitten – je nach Hersteller auch Lenkbob, Rennrodel oder Snowracer genannt – hat zwei Dinge, die einem klassischen Holzschlitten fehlen: ein Lenkrad, das die Kufen bewegt, und einen Bremshebel. Kinder müssen also nicht mit den Füßen lenken und bremsen, sondern steuern mit den Händen. Das macht Lenkschlitten bei Kindern so beliebt – und es ist ein Sicherheitsgewinn, solange die Bremse wirklich greift und das Kind mit ihr umgehen kann.
Der STIGA Snowracer Curve* liegt bei uns vorn, weil er die meisten Jahre abdeckt: Der Hersteller empfiehlt ihn ab etwa 7 Jahren und erlaubt 90 kg, sodass er vom Grundschulkind bis zu den Eltern genutzt werden kann. Das Curve-Kufensystem mit gebogener Vorderkufe soll laut STIGA die Lenkbarkeit deutlich verbessern, die Zugseilwinde verhindert, dass das Seil beim Fahren unter die Kufen gerät. Der KHW Snow Fox* ist die günstige Alternative für Kinder ab 6: leichter, mit Metallbremse, aber ohne Stahlrahmen und nur bis 65 kg. Der Hamax Sno Action* ist der kleinste der drei und laut Händlern schon ab 3 bis 4 Jahren freigegeben.
Unsere Bewertung je Kriterium: Der STIGA Snowracer Curve führt bei Fahrverhalten und Belastbarkeit, KHW und Hamax punkten mit geringem Gewicht.
01 · 8,0STIGA Snowracer Curve Lenkschlitten mit Bremse und ZugseilwindeJetzt kaufen*
02 · 7,1KHW Snow Fox Lenkschlitten 95 cmJetzt kaufen*
Worauf sollten Eltern beim Kauf eines Lenkschlittens achten?
Entscheidend sind die Altersangabe des Herstellers, eine Bremse, die das Kind sicher erreicht und bedienen kann, eine Maximallast mit Reserve und ein Gewicht, das das Kind selbst den Berg hochziehen kann. Ein Stahlrahmen und eine Zugseilwinde sind Komfort, keine Pflicht.
Altersangabe: nicht nur eine Zahl
Die Altersfreigabe ist bei Lenkschlitten mehr als ein Richtwert. Ein Kind muss das Lenkrad halten, gleichzeitig die Bremse finden und einschätzen können, wann es bremsen muss. Deshalb empfehlen Hersteller schwere, schnelle Rennrodel wie den STIGA Snowracer Curve* erst ab etwa 7 Jahren, kleinere Lenkbobs wie den Hamax Sno Action* schon ab 3 bis 4 Jahren. KHW weist bei seinen Schlitten darauf hin, dass Kinder unter 3 Jahren nicht in der Lage sind, einen Schlitten selbst zu lenken oder zu bremsen.
Bremse: Fuß, Hand oder Hebel
Es gibt drei Bauarten: die Fußbremse beim Snowracer, eine seitliche Einhand-Bremse aus Metall beim KHW Snow Fox* und die Handbremse mit Stahlkrallen beim Hamax. Wichtig ist nicht die Bauart, sondern dass das Kind die Bremse im Sitzen sicher erreicht und kräftig genug ziehen oder treten kann. Krallen oder Spikes aus Metall greifen auf festgefahrenem Schnee besser als glatter Kunststoff. Probiert die Bremse vor der ersten Abfahrt auf einem flachen Stück aus.
Maximallast und Mitwachsen
Kinderlenkschlitten tragen laut Herstellerangaben zwischen 60 und 90 kg. Wer den Schlitten mehrere Winter nutzen oder als Elternteil mitfahren will, braucht die höhere Last – das schafft im Vergleich nur der STIGA Snowracer Curve*. Für zwei Kinder gleichzeitig gibt es eigene Zweisitzer, etwa den Hamax Sno Police aus unserer Top 5. Auf einem Einsitzer sollte immer nur eine Person fahren.
Gewicht und Zugseil
Was runterfährt, muss auch wieder hoch. Ein Snowracer mit Stahlrahmen wiegt mit rund 6,75 kg fast doppelt so viel wie ein Kunststoffbob mit etwa 3,5 kg. Kleine Kinder ziehen einen leichten Bob selbst, beim Snowracer helfen meist die Eltern. Eine Zugseilwinde rollt das Seil auf – praktisch, weil ein loses Seil sonst unter die Kufen geraten kann.
Welcher Lenkschlitten passt zu welchem Alter?
Alter des Kindes
Bauform
Unsere Empfehlung
3–5 Jahre
Kleiner Lenkbob mit Handbremse
Hamax Sno Action
5–6 Jahre
Kleiner Snowracer oder Lenkbob
STIGA Snowracer Iconic (Top 5) oder KHW Snow Fox
6–8 Jahre
Kunststoff-Lenkbob mit Metallbremse
KHW Snow Fox
ab 7 Jahren
Snowracer mit Stahlrahmen
STIGA Snowracer Curve
Geschwister zusammen
Zweisitzer-Lenkbob
Hamax Sno Police (Top 5)
Eltern mit Kind
Großer Snowracer
STIGA Snowracer King Size GT (Top 5)
Lenkschlitten, Bob oder Holzschlitten – was ist besser für Kinder?
Für Kinder, die selbstständig fahren wollen, ist ein Lenkschlitten mit Bremse meist die bessere Wahl, weil Lenken und Bremsen mit den Händen leichter fällt als mit den Füßen. Ein Holzschlitten ist dagegen ideal, um kleine Kinder zu ziehen oder gemeinsam mit einem Erwachsenen zu fahren.
Auf dem klassischen Holzrodel lenkt man, indem man die Füße seitlich in den Schnee setzt und das Gewicht verlagert, gebremst wird mit den Absätzen. Für Erwachsene ist das intuitiv, für Kinder oft nicht. Ein Lenkschlitten nimmt ihnen beides ab. Der Nachteil: Lenkschlitten sind schneller unterwegs, und ein Kind, das sich auf das Lenkrad verlässt, unterschätzt leicht die Geschwindigkeit. Ein Poporutscher ohne Lenkung und Bremse ist nur etwas für sehr flache Hänge.
Schulkind, sportlich
Stahlrahmen, Curve-Kufen, bis 90 kg: STIGA Snowracer Curve.
Die 5 besten Lenkschlitten nach Alter und Fahrertyp
Die Top 3 decken die typischen Kinderjahre ab. Diese fünf Lenkschlitten passen zu besonderen Situationen: der Einstieg in die Snowracer-Welt ab 5, zwei Geschwister auf einem Schlitten, sportliche Schulkinder, Teenager und Eltern, die mit ihrem Kind fahren wollen.
1
Erster Snowracer ab 5 Jahren
STIGA Snowracer Iconic
Die kleinere, leichtere Snowracer-Variante mit Fußbremse: laut STIGA ab 5 Jahren und bis 80 kg. Eine gute Wahl, wenn ein Kind schon vor der Schule einen Snowracer möchte, der Curve aber noch zu groß ist.
Zweisitzer-Lenkbob mit Lenkrad und Handbremse mit Stahlspikes, rund 109 cm lang (Händlerangabe). Zur Maximallast nennen Händler 80 + 20 kg bzw. 100 kg, zum Alter „über 4 Jahre“ – vor dem Kauf im Angebot prüfen.
Wie der Curve, aber mit Stoßdämpfer an der Vordergabel für holprige Hänge und automatischer Zugseilwinde; laut STIGA ab etwa 7 Jahren und bis 90 kg, rund 7,8 kg schwer (Händlerangabe).
Curve-Kufensystem und Fußbremse, dazu ein Lenker im BMX-Stil statt Lenkrad – für ältere Kinder, denen das Lenkrad zu kindlich ist. Laut STIGA ab 7 Jahren und bis 90 kg.
Der große Snowracer mit Stoßdämpfern: laut STIGA für zwei Fahrer geeignet, ab 7 Jahren und bis 100 kg Gesamtgewicht. Für ein Elternteil mit einem kleinen Kind vorne – die 100 kg im Blick behalten.
Mit Helm, auf einem flachen Hang mit freiem Auslauf, sitzend in Fahrtrichtung und mit einer vorher getesteten Bremse. Kleine Kinder fahren nur unter Aufsicht, und unten wird der Auslauf sofort freigemacht.
Helm, ein Hang mit freiem Auslauf und eine geprüfte Bremse sind die drei wichtigsten Punkte – der Schlitten selbst kommt danach.
Helm auch beim Schlittenfahren
Ein Helm ist beim Rodeln keine Übertreibung. Der ADAC hat 2022 einen Schlittenunfall mit einem Dummy nachgestellt: Beim Aufprall mit 25 km/h gegen eine Holzwand sank die Kopfbelastung mit Helm um mehr als 70 Prozent, das Risiko einer schweren Kopfverletzung laut ADAC von 90 auf 10 Prozent. Das österreichische Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) berichtet, dass 78 Prozent der verletzten Rodler beim Unfall keinen Helm trugen; Kinder unter 15 Jahren machen dort 31 Prozent der Verletzten aus. Ein Ski- oder Fahrradhelm reicht für den Schlittenberg.
Den richtigen Hang wählen
Ein guter Schlittenhang für Kinder ist flach, breit und hat unten einen langen, freien Auslauf. Straßen, Parkplätze, Bäume, Zäune, Bäche oder Teiche am Ende des Hangs sind tabu – gerade mit einem schnellen Lenkschlitten wie dem STIGA Snowracer*. Aufgestiegen wird am Rand, nicht in der Abfahrtsspur. Auf Rodelbahnen in Skigebieten gelten oft eigene Regeln und Betriebszeiten; die Hinweise vor Ort beachten.
Bremsen üben
Bevor es den Hang hinuntergeht, sollte jedes Kind auf einem flachen Stück lenken und bremsen üben. Beim KHW Snow Fox* und beim Hamax Sno Action* sitzt die Bremse an der Seite bzw. vor dem Kind und wird mit der Hand gezogen, beim Snowracer tritt man die Fußbremse. Das KFV rät, eher zu früh als zu spät zu bremsen. Feste Winterschuhe mit Profil helfen, wenn zusätzlich mit den Füßen gebremst werden muss.
Wie pflegt und lagert man einen Lenkschlitten?
Nach dem Fahren Schnee und Streusalz abwischen, den Schlitten trocken lagern und vor jeder Saison Bremse, Lenkung, Kufen und Zugseil prüfen. Abgenutzte Teile ersetzen – für STIGA-Snowracer gibt es Kufen, Lenkräder und Sitzbezüge als Ersatzteile.
Kunststoffschlitten wie der KHW Snow Fox* sind pflegeleicht: abwischen, trocknen lassen, dunkel lagern, damit der Kunststoff nicht in der Sonne versprödet. Beim Snowracer mit Stahlrahmen lohnt ein Blick auf Schrauben und Gelenke der Lenkung, weil sie sich durch die Vibrationen lockern können. Prüfe vor dem ersten Schnee, ob die Bremse noch kräftig greift, das Lenkrad kein Spiel hat und die Kufen keine Risse zeigen. STIGA verkauft Ersatzkufen, Lenkräder und Sitzbezüge für das Curve-System; das verlängert die Lebensdauer deutlich.
Rückrufe und Warnungen
Für unsere drei Empfehlungen haben wir bei unserer Recherche keinen Rückruf und keinen Eintrag im EU-Schnellwarnsystem Safety Gate gefunden (Stand Oktober 2026); eine direkte Abfrage der Datenbank war uns allerdings nicht möglich. Bei sehr günstigen No-Name-Lenkschlitten ohne Altersangabe, Maximallast oder Herstelleradresse raten wir zur Vorsicht – wir haben solche Angebote nicht aufgenommen und Marken mit greifbarem Hersteller bevorzugt.
FAQ
Häufige Fragen
Ab welchem Alter ist ein Lenkschlitten geeignet?
Kleine Lenkbobs wie der Hamax Sno Action sind laut Händlern ab 3 bis 4 Jahren freigegeben, Kunststoff-Lenkschlitten wie der KHW Snow Fox ab 6 Jahren und Snowracer mit Stahlrahmen wie der STIGA Snowracer Curve ab etwa 7 Jahren. Kinder unter 3 Jahren können einen Schlitten laut KHW noch nicht selbst lenken und bremsen.
Welcher Lenkschlitten ist der beste für Kinder?
Für Kinder ab etwa 7 Jahren ist der STIGA Snowracer Curve nach unserer Einschätzung der beste Lenkschlitten, weil er Stahlrahmen, präzise Lenkung, Fußbremse und 90 kg Maximallast verbindet. Für jüngere Kinder oder ein kleineres Budget passen der KHW Snow Fox (ab 6) und der Hamax Sno Action (ab 3–4).
Braucht man beim Schlittenfahren einen Helm?
Ja, ein Helm wird dringend empfohlen. In einem ADAC-Crashtest bei 25 km/h senkte ein Helm die Kopfbelastung um mehr als 70 Prozent. Ein Ski- oder Fahrradhelm reicht für den Schlittenberg.
Können Erwachsene auf einem Kinderlenkschlitten fahren?
Nur, wenn die Maximallast es erlaubt. Der STIGA Snowracer Curve trägt laut Hersteller 90 kg, der King Size GT bis 100 kg und ist für zwei Fahrer gedacht. Kunststoffbobs wie der KHW Snow Fox (65 kg) sind für Erwachsene nicht geeignet.
Was ist der Unterschied zwischen Snowracer und Lenkbob?
Snowracer ist eine Marke von STIGA und steht für Lenkschlitten mit Stahlrahmen und drei Kufen, auf denen man wie auf einem kleinen Rennrodel sitzt. Ein Lenkbob ist meist eine geschlossene Kunststoffwanne mit Lenkrad und Handbremse, leichter, langsamer und für jüngere Kinder gedacht.
Wie bremst man mit einem Lenkschlitten?
Je nach Modell mit einer Fußbremse (STIGA Snowracer) oder einem Handhebel mit Metallkrallen (KHW Snow Fox, Hamax Sno Action), der in den Schnee greift. Vor der ersten Abfahrt auf einem flachen Stück üben und lieber zu früh als zu spät bremsen.
Lenkschlitten oder Holzschlitten – was ist besser?
Für Kinder, die allein fahren, meist der Lenkschlitten, weil Lenken und Bremsen mit Lenkrad und Hebel leichter fällt. Ein Holzschlitten ist besser, um kleine Kinder zu ziehen oder gemeinsam mit einem Erwachsenen zu fahren.
Wie viel kostet ein guter Kinderlenkschlitten?
Kunststoff-Lenkbobs wie der KHW Snow Fox oder der Hamax Sno Action liegen in der unteren Preisklasse bis etwa 70 Euro, Snowracer mit Stahlrahmen wie der STIGA Snowracer Curve in der oberen Preisklasse über 120 Euro. Aktuelle Preise stehen beim Händler.