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Krisenvorsorge · Kommunikation & Technik
Die 3 besten Notfallradios 2026
Fallen Strom, Mobilfunk und Internet aus, informieren die Behörden vor allem über das Radio. Ein Notfallradio mit Kurbel, Solarzelle oder Batterien empfängt Warnungen auch dann – das BBK empfiehlt ein batteriebetriebenes Radio für jeden Haushalt.
Zuletzt aktualisiert: 3 Empfehlungen10 Min. Lesezeit für die ganze Beratung
Kurz gesagt
Unsere beste Gesamtwahl ist das Sangean MMR-99 DAB+*: DAB+ und UKW, Kurbel, Solar, USB-C, Powerbank-Funktion und Taschenlampe – laut Hersteller zudem spritzwassergeschützt nach IP55. Den größten Akku zum kleinen Preis hat das ROCAM DAB+ Kurbelradio mit 12.000 mAh*; wer lieber auf AA-Batterien setzt, nimmt das Sony XDR-S61D*.
Zwei Kurbelradios mit Solarzelle und eines mit AA-Batterien: Alle drei empfangen DAB+ und UKW und funktionieren ohne Steckdose.
Symbolbild – Sangean MMR-99 DAB+
01Beste Gesamtwahl
Sangean MMR-99 DAB+
Sangean · Kurbel, Solar, USB-C, IP55
Aus unserer Sicht das durchdachteste Notfallradio: laut Hersteller DAB+ und UKW, vier Lademöglichkeiten, Powerbank, Taschenlampe und Spritzwasserschutz. Nach unserer Einschätzung ein besonders vollständig ausgestattetes Markengerät für den Notfall.
Bewertung8,4von 10
Preisklasse€€€gehoben
Ideal fürDer Klassiker für jeden Haushalt
DAB+ und UKW mit RDS, 40 Senderspeicher, Bluetooth, AUX und Kopfhöreranschluss (Herstellerangaben)
Laden per Handkurbel, Solar, USB-C; 18650-Lithium-Akku mit 2.600 mAh, Powerbank-Funktion (Herstellerangaben)
LED-Taschenlampe mit SOS- und Rotlicht, Gehäuse nach IP55 (Herstellerangaben)
Vorteile
Aus unserer Sicht sehr vollständige Notfall-Ausstattung
Die Preisklasse ist ein grober Richtwert zum Stand der letzten Aktualisierung. Preis, Verfügbarkeit und Produktdetails ändern sich laufend – maßgeblich sind allein die Angaben bei Amazon.
Symbolbild – ROCAM DAB+ Kurbelradio 12.000 mAh
02Größter Akku
ROCAM DAB+ Kurbelradio 12.000 mAh
ROCAM · Solar, Kurbel, Bluetooth
Viel Akku für wenig Geld: Laut Anbieter speisen 12.000 mAh Radio, Taschenlampe und Handyladung über Tage. Da uns nur Anbieter- und Nutzerangaben vorliegen, ordnen wir Empfang und Verarbeitung vorsichtiger ein als beim Markengerät von Sangean – als zusätzliche Reserve ist es aus unserer Sicht aber nützlich.
Bewertung8,1von 10
Preisklasse€günstig
Ideal fürViel Reserve für Radio und Handy
DAB+ und UKW, Bluetooth, Farbdisplay (Anbieterangaben)
12.000-mAh-Akku, Solarpanel und Handkurbel, USB-Ladeausgang fürs Handy (Anbieterangaben)
LED-Taschenlampe und SOS-Alarm (Anbieterangaben)
Vorteile
Laut Anbieter sehr großer Akku
Günstig
Lädt das Handy
Nachteile
Einordnung nur auf Basis von Anbieter- und Nutzerangaben
Die Preisklasse ist ein grober Richtwert zum Stand der letzten Aktualisierung. Preis, Verfügbarkeit und Produktdetails ändern sich laufend – maßgeblich sind allein die Angaben bei Amazon.
Symbolbild – Sony XDR-S61D
03Mit AA-Batterien
Sony XDR-S61D
Sony · DAB+/UKW, 4 × AA oder Netz
Ein Digitalradio, das mit vier AA-Batterien oder Akkus läuft – laut Sony bis zu 28 Stunden. Wer Batterien auf Vorrat hat, braucht keine Kurbel. Aus unserer Sicht die einfachste Lösung für alle, die ohnehin einen Batterievorrat anlegen.
Bewertung7,9von 10
Preisklasse€€mittel
Ideal fürBatterievorrat statt Kurbel
DAB, DAB+ und UKW mit RDS, Senderspeicher, Wecker (Herstellerangaben)
Betrieb mit 4 × AA oder Netzteil, laut Sony bis zu 28 Stunden Laufzeit
Die Preisklasse ist ein grober Richtwert zum Stand der letzten Aktualisierung. Preis, Verfügbarkeit und Produktdetails ändern sich laufend – maßgeblich sind allein die Angaben bei Amazon.
Vergleich
Die 3 besten Notfallradios im Vergleich
Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick.
Kriterium
01 · Beste GesamtwahlSangean MMR-99 DAB+
02 · Größter AkkuROCAM DAB+ Kurbelradio 12.000 mAh
In Deutschland warnen die Behörden über einen Mix aus Kanälen: Warn-Apps wie NINA, Cell Broadcast aufs Handy, Sirenen, Lautsprecherdurchsagen, Fernsehen – und Radio. Fallen Strom und Mobilfunk aus, bleibt oft nur das Radio. Viele Rundfunksender sind mit Notstrom abgesichert und erreichen ein großes Gebiet. Das BBK nennt ein batteriebetriebenes Radio deshalb als festen Bestandteil der Notfallvorsorge.
Notfallradios gehen einen Schritt weiter: Neben Batterien oder Akku lassen sie sich per Handkurbel oder Solarzelle laden, viele haben eine Taschenlampe und können das Handy laden. Achte dabei nicht nur auf die Zahl der Funktionen, sondern auch auf Empfang, Bedienbarkeit und Verarbeitung: Ein Radio, das im Ernstfall schwer abzustimmen ist oder dessen Kurbel schnell bricht, nützt wenig. Markengeräte geben dazu in der Regel ausführlichere technische Daten an als viele No-Name-Anbieter.
Unsere Gesamtwahl ist deshalb das Sangean MMR-99 in der DAB+-Version. Es ist teurer als die vielen No-Name-Kurbelradios, bietet aber nach unserer Einschätzung den besten Mix aus Empfang, Ausstattung und Robustheit. Als zweites Gerät oder für ein kleines Budget lohnt ein günstiges Kurbelradio mit großem Akku.
Unsere Bewertung je Kriterium. Das Sangean MMR-99 ist das beste Gesamtpaket, das ROCAM hat den größten Akku.
Worauf sollte man beim Kauf eines Notfallradios achten?
Wichtig sind UKW und DAB+, mindestens zwei Stromquellen (Akku plus Kurbel, Solar oder Batterien), eine verständliche Lautsprecherwiedergabe und eine robuste Bauweise. Taschenlampe und Powerbank sind nützliche Extras.
Stromquellen für Notfallradios
Stromquelle
Vorteil
Nachteil
Batterien (AA)
Lange lagerbar, überall erhältlich
Vorrat nötig
Akku
Wiederaufladbar, oft Powerbank-Funktion
Entlädt sich im Schrank
Handkurbel
Immer verfügbar
Mühsam, wenig Energie pro Minute
Solarzelle
Lädt tagsüber nebenbei
Klein, langsam, wetterabhängig
UKW oder DAB+?
Beides. UKW wird von vielen Sendern mit großer Reichweite ausgestrahlt und funktioniert auch mit einfachen Geräten. DAB+ bietet mehr Sender und oft besseren Klang. Ein Gerät mit beiden Empfangswegen ist im Ernstfall am flexibelsten – fällt ein Sendernetz aus, bleibt das andere.
Kurbel realistisch einschätzen
Eine Handkurbel ist eine Rückfallebene, kein Hauptantrieb. Nutzer berichten, dass sich der Akku damit nur langsam laden lässt. Wichtiger ist ein voll geladener Akku und ein Vorrat an Batterien. Die Solarzelle hält den Akku bei Tageslicht nebenbei auf Stand.
Robustheit und Bedienung
Ein Notfallradio muss auch im Dunkeln und unter Stress bedienbar sein: große Tasten, beleuchtetes Display, gespeicherte Lieblingssender. Spritzwasserschutz wie IP55 beim Sangean (Herstellerangabe) hilft, wenn das Radio draußen oder im feuchten Keller steht.
Welches Radio passt zu wem?
Wer ein einziges, hochwertiges Notfallradio will, nimmt das Sangean MMR-99. Wer viel Akku für wenig Geld möchte, das ROCAM. Wer Batterien bevorzugt und vor allem guten Empfang will, das Sony XDR-S61D.
Ob Taschenradio mit AA-Akkus, Gerät mit automatischer Warnfunktion oder Zweitradio für den Notfallrucksack: Diese fünf Geräte ergänzen die Top 3.
1
Taschenradio mit AA-Akkus
Sangean DPR-76 DAB+
Kleines DAB+/UKW-Radio mit 4 × AA; NiMH-Akkus lassen sich laut Nutzern im Gerät laden. Laut Hersteller mit DAB+ und UKW; aus unserer Sicht ein handliches Zweitgerät.
Wie empfängt man im Ernstfall die richtigen Informationen?
Speichere den öffentlich-rechtlichen Sender deiner Region auf UKW und DAB+, halte das Radio geladen und höre bei einer Warnung regelmäßig zur vollen und halben Stunde die Nachrichten.
Bei großen Lagen senden die regionalen Programme der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Durchsagen der Behörden. Sie enthalten, was zu tun ist: drinnen bleiben, Fenster schließen, Wasser abkochen, wo es Hilfe gibt. Notiere dir die Frequenzen deiner regionalen Sender auf einem Zettel im Radio – im Stress sucht man sonst lange.
Ein Radio, das im Schrank leer geworden ist, hilft im Ernstfall nicht.
Strom sparen
Lautstärke niedrig halten – laute Wiedergabe kostet am meisten Strom.
Gezielt einschalten: zu den Nachrichten, bei Durchsagen, dann wieder aus.
Displaybeleuchtung aus, wenn möglich.
Tagsüber in die Sonne legen, damit die Solarzelle nachlädt – aber nicht überhitzen lassen.
Akku nach Anleitung laden: Geräte mit Lithium-Akku nicht dauerhaft unbeaufsichtigt laden, beschädigte oder aufgeblähte Akkus nicht weiter nutzen.
12.000 mAhAkku des ROCAM-Kurbelradios laut Anbieter
28 hLaufzeit des Sony XDR-S61D mit AA-Batterien laut Sony
2.600 mAhAkku des Sangean MMR-99 laut Hersteller
Warntag
Beim bundesweiten Warntag, der in der Regel jedes Jahr im September stattfindet, werden alle Warnkanäle gleichzeitig getestet. Ein guter Anlass, das Notfallradio einzuschalten, den Empfang zu prüfen und den Akku zu laden.
FAQ
Häufige Fragen
Welches Kurbelradio ist das beste?
Unsere beste Gesamtwahl ist das Sangean MMR-99 in der DAB+-Version. Es vereint laut Hersteller DAB+ und UKW, Kurbel, Solar, USB-C, Powerbank-Funktion, Taschenlampe und Spritzwasserschutz nach IP55. Wer weniger ausgeben will, findet beim ROCAM mit 12.000 mAh laut Anbieter einen größeren Akku.
Brauche ich DAB+ oder reicht UKW?
Ideal ist ein Gerät mit beidem. UKW wird großflächig ausgestrahlt und funktioniert mit einfachen Geräten, DAB+ bietet mehr Sender. Fällt ein Sendernetz aus, bleibt das andere.
Warum empfiehlt das BBK ein batteriebetriebenes Radio?
Weil Radio bei Strom- und Mobilfunkausfall oft die einzige Informationsquelle ist. Über die regionalen Sender verbreiten die Behörden Warnungen und Verhaltenshinweise.
Wie lange muss man ein Kurbelradio kurbeln?
Das hängt vom Gerät ab. Nutzer berichten, dass sich ein Akku per Kurbel nur langsam laden lässt. Die Kurbel ist eine Rückfallebene; wichtiger sind ein geladener Akku, Batterien und die Solarzelle.
Kann ich mit einem Notfallradio mein Handy laden?
Viele Kurbelradios haben einen USB-Ausgang, etwa das Sangean MMR-99 und das ROCAM. Die Ladung reicht je nach Akkugröße und Ladestand für eine Teil- oder volle Ladung.
Wo bewahre ich das Notfallradio auf?
Griffbereit, trocken und zusammen mit Ersatzbatterien und einem Zettel mit den Frequenzen der regionalen Sender. Lade den Akku alle paar Monate nach.